3 Digital Trends für den Einzelhandel 2021

3 Digital Trends für den Einzelhandel 2021

In vielen Branchen sind Prognosen inmitten einer Pandemie schwierig bis unmöglich. Das gilt nicht für den Einzelhandel. Aber warum?

Weil die Corona-Pandemie als Katalysator der digitalen Transformation wirkt und Trends befeuert und verstärkt hat, die seit Jahren im Hintergrund wirksam sind. McKinsey hat jüngst festgestellt, dass 2020 in einem Zeitraum von zehn Wochen der E-Commerce-Anteil so stark gewachsen ist wie in den vergangenen zehn Jahren insgesamt.

Im kommenden Jahr sehe ich angesichts dieses rasanten Trends im Einzelhandel folgende Entwicklungen:

1. Automatisierung überall

Die Corona-Krise hat fast alle Unternehmen auf dem falschen Fuß erwischt und viele aus dem Rennen geworfen, die nicht in der Lage waren, auf Online-Vertrieb umzustellen. Sie hat viele Veränderungen im operativen Geschäft angestoßen, die zu Effizienzproblemen führen und Korrekturen erforderlich machen.

Die wichtigste Korrektur wird die Automatisierung sein; sie wird sich durch alle Bereiche ziehen, von der Lagerverwaltung bis zur Lieferung: Walmart und Tesco testen gerade die Auslieferung mit Drohnen, und es ist wahrscheinlich, dass demnächst Roboterfahrzeuge wie Starship in dichtbesiedelten Gebieten eingesetzt werden.

McKinsey geht davon aus, dass über 50 Prozent aller Tätigkeiten im Einzelhandel mit vorhandener Technologie automatisiert werden können. Mithilfe von KI werden Entscheidungen in der Verkaufsförderung automatisiert. Für Geschäfts- und Supply-Chain-Prozesse werden Kontrolltürme eingeführt, die das Geschäft ganzheitlich überwachen und den Weg zur autonomen Supply Chain ebnen.

Der Schlüssel zur Automatisierung ist die nahtlose Verknüpfung von Daten, denn das Streben nach Veränderung verstärkt die Bemühungen um eine uneingeschränkte Konnektivität, die jetzt wichtiger denn je ist.

2. Nach Omni-Channel

Wann immer Sie als Konsument eine neue bessere Erfahrung machen, steigen Ihre Erwartungen. Omni-Channel wird viel zitiert, und dennoch haben nur wenige Einzelhändler dieses Versprechen eingehalten.

Andy Gamble, CIO beim britischen Einzelhändler Dixons Carphone, sagte erst vor Kurzem:

„Omni-Channel ist mehr als die Verbindung des Online- und des Kundenerlebnisses im Geschäft. Es erstreckt sich auch auf die Supply Chain, den Kundenservice und das Kontakt-Center.“

Damit beschreibt er das Konzept eines „harmonisierten Einzelhandels“, bei dem die Erfahrung in jeder Phase der Customer Journey konsistent und fließend ist, bei der Auswahl, der Abwicklung, dem Kauf und der Nutzung. Der Kunde erhält, was er wünscht, und zwar wo, wann und wie er es wünscht.

Das hat erhebliche Auswirkungen auf Daten, Koordination und das operative Geschäft. Bedenkt man, dass bei einer einfachen BOPIS-Transaktion (online kaufen, im Laden abholen) über 20 Systeme beteiligt sein können, ist das nicht einfach. Aufgrund abweichender Technologiestandards und unterschiedlicher Hersteller steigt die Komplexität weiter. Man kann sich vorstellen, welche Schmerzen das bei IT-Teams verursacht. Das probate Schmerzmittel ist eine nahtlose, agile und schnelle Konnektivität über alle Systeme, Kanäle und unterschiedlichen Hersteller hinweg.

3. Wiedergeburt der Läden

Die Läden werden sich mit Blick auf Sicherheit und Kundenerfahrung neu erfinden.

In allen Bereichen des Einzelhandels werden stationäre Läden zu digitalen Zentren für die Anlieferung und die Abholung von Bestellungen und gleichzeitig zu Erlebniszentren. Ein solches operatives digitales Zentrum ist unerlässlich, um die Erwartung der Kunden, dass Waren am Tag der Bestellung geliefert werden, zu erfüllen, ohne in neue Verteilzentren investieren zu müssen.

Die Sicherheit von Kunden und Angestellten muss erhöht werden. Denkbar sind hier intelligenten Lösungen für Social Distancing, der Einsatz von Verkaufsrobotern und die Möglichkeit, mithilfe von Augmented Reality Kleidung anzuprobieren, ohne sie zu berühren. Eine weitere Option sind virtuelle Ladenbesuche. Ferragamo und Currys PC World bieten Ihren Kunden bereits virtuelle Läden, Live-Produktdemos oder Online-Beratung durch Angestellte im Laden an.

Als Einzelhändler haben Sie keine Wahl, Sie müssen sich weiterentwickeln, denn ihre Kunden warten nicht. Blicken Sie nicht zurück in eine Vergangenheit, in der fehlende Konnektivität den Fortschritt behinderte. Blicken Sie in die Zukunft, in der Daten ungehindert fließen werden. Eine harmonische Abstimmung und Konnektivität inner- und außerhalb des Unternehmens schaffen unendliche Möglichkeiten.

Die Fähigkeit, alles zu verbinden und aufeinander abzustimmen entscheidet darüber, ob Sie Ihren Kunden innovative Angebote machen und Ihre Konkurrenz überflügeln können.

Gehen Sie jetzt den ersten Schritt zur Harmonisierung Ihres Kundenerlebnisses

 

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IoT-Technologie für den Einzelhandel durchschreitet Talsohle

IoT-Technologie für den Einzelhandel durchschreitet Talsohle

Echtzeit IoT-Plattformen für den Einzelhandel durchschreiten die im Gartner Hype Cycle beschriebene „Talsohle der Desillusionierung“. Der Einzelhandel bereitet sich auf eine neue Zukunft vor.

Die operative Marge im Lebensmittel-Einzelhandel liegt typischerweise zwischen 2 und 4 Prozent. Aufgrund des Corona-Lockdowns und der daraus resultierenden Einschränkungen und Veränderungen des Geschäftsbetriebs gerät die Marge weiter unter Druck. Der Einzelhandel reagiert mit einer noch stärkeren Fokussierung auf die digitale Transformation und zeigt größeres Interesse an innovativen Technologien.

Ich beschäftige mich nicht zum ersten Mal damit, wie der Einzelhandel sich für immer verändern wird. Diese Pandemie wird den Einzelhandel wachrütteln; sie wird zu einem beispiellosen Innovationsschub und zur flächendeckenden Einführung neuer Technologien führen. Im Lebensmitteleinzelhandel sind die Läden besonders wichtig. Ihnen werden viele unterschiedliche Funktionen zukommen, sie werden nicht nur dem Einkauf, sondern auch als Abholstationen für online bestellte Waren dienen.

Deshalb müssen Einzelhändler resilienter werden. Ihre Merchandising- und Supply-Chain muss sicherer werden, Ihre Prozesse effizienter. Mithilfe von Technologie können sie die Ladenprofitabilität verdoppeln und ein perfekt abgestimmtes Kundenerlebnis schaffen. Die Zeit dafür ist reif.

Aus diesem Grund werden Echtzeit-IoT-Plattformen für den Einzelhandel zum Mainstream. Laut dem „Gartner 2020 Hype Cycle 2020 for Retail Technologies“ durchschreiten sie die „Talsohle der Desillusionierung” und erklimmen den „Hang der Erkenntnis”.

Mit IoT alle Aktivitäten im Laden Überwachen und analysieren

Die Plattformen „überwachen, analysieren und zeigen die Ladenaktivitäten über Dashboards an. Dafür nutzen sie eine Echtzeit-Dateninfrastruktur, die Signale und Warnungen aus Echtzeit-Datenquellen direkt in den Geschäften nutzt“, so Gartner.

Einige Technologien gibt es schon seit Jahren in den Geschäften, doch nur selten schaffen es Einzelhändler, den „Netzwerkeffekt“ zu nutzen. Im IoT-Kontext verbindet der Netzwerkeffekt unterschiedliche Einzelinitiativen ganzheitlich, um Synergien zu heben.

  • Darüber hinaus ermöglicht er auch eine automatisierte und schnelle Reaktion auf Ereignisse im Laden oder der Lieferkette, z.B.:
  • Regulierung der Beleuchtung entsprechend der Kundenzahl im Laden
  • Automatische Anpassung einer Werbeaktion an eine überraschende Nachfrage
  • Proaktive Einteilung des Personals entsprechend des prognostizierten Bedarfs
  • Just-in-Time-Auffüllung der Regale

Gartner zufolge ist dieser Ansatz „… unerlässlich für eine einheitliche Handelspraxis in einer digitalen Umgebung.“

Synergien des Netzwerkeffekt heben mit IoT + Integration

Auch auf weiteren Gebieten sieht Gartner deutliche Vorteile, zum Beispiel:

  • Höhere Umsätze und Margen
  • Besserer Kundenservice durch Verbesserungen bei Verfügbarkeit, Merchandising, Preisgestaltung und Personaleinteilung
  • Sinkende Kosten durch verbessertes Aufgabenmanagement
  • Niedrigere Energiekosten

Wegen der jüngsten Ereignisse kommt ein weiterer wichtiger Bereich hinzu: Technologische Lösungen, mit denen sich die Einhaltung von Abstandsregeln durch Mitarbeiterinnen und Kunden sicherstellen lässt. Gartner glaubt, die Anwendung dieser Technologie führe zu einer Transformation und bereite den Weg für neue Geschäftsmodelle, die in der Branche große Disruptionen auslösen werden. Das ist einleuchtend angesichts der möglichen Effizienzsteigerung mithilfe einer erkenntnisbasierten Automatisierung, durch die Daten generiert werden, die wiederum als wichtiger Input für eine autonome Supply-Chain dienen können.

Die Schwierigkeit liegt darin, die einzelnen Technologien zu verbinden. Gartner räumt ein, dass es keine Plattform gibt, die alle Komponenten umfasst, die für eine Echtzeit-IoT-Plattform gebraucht werden. Um einen Netzwerkeffekt zu erreichen, müssen sie verbunden werden. Es gibt einige Anbieter, die hier punktuelle Lösungen bereitstellen. Doch nur einer gibt Ihnen die Möglichkeit, die Synergien des Netzwerkeffektes zu heben – und Verbindungen zu schaffen, aus denen handlungsrelevante Erkenntnisse hervorgehen. Dieser Anbieter ist die Software AG.

Erfahren Sie, wie die Software AG ihre IoT-Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen nutzt, um eine Echtzeit-IoT-Plattform für den Einzelhandel bereitzustellen, die betriebliche Effizienz und Automatisierung als Bestandteil des vernetzten Unternehmens vorantreibt.
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conXion: Willkommen in der wirklich vernetzten Welt

conXion: Willkommen in der wirklich vernetzten Welt

Ich wette, Sie würden gerade jetzt viel dafür geben mit Kollegen, Gleichgesinnten und der Konkurrenz die wichtigsten Themen und Trends rund um die Digitalisierung zu diskutieren. Wann war es wichtiger als jetzt die digitale Transformation voranzutreiben und sich über die besten Ideen und Beispiele auszutauschen?

Die Software AG kann zwar keine magische Barriere herbeizaubern und die Pandemie verschwinden lassen, doch wir können ein virtuelles Event ausrichten, das es mit einer „echten“ Veranstaltung aufnehmen kann.

Wir befinden uns in der nächsten Phase der Digitalisierung, in der Anpassungsfähigkeit und Disruption zum Schlüssel werden. 2020 hat gezeigt, dass Unternehmen Technologie in Zukunft nicht nur einsetzen müssen, um resilient auf neue Herausforderung zu reagieren. Es geht jetzt um das nächste Level von Exzellenz und eine „Digital first“-Mentalität sowie das Erschaffen disruptiver Geschäftsmodelle. Wir können nicht bis nach der Krise warten, um diese Trends zu diskutieren, denn genau jetzt bietet sich die Chance für Unternehmen auf digitale Wachstumstreiber zu setzen und voll durchzustarten.

Die conXion ist ein internationales Event mit regionalem Flair. Fachbesucher und an Digitalisierung interessierte Teilnehmer können sich auf ein hochkarätiges Programm aus praktischen Use Cases, kostenlosem Training, virtuellen Showcases und auf eine einzigartige Ausstellung unserer Partner freuen.

Business trifft auf Showgeschäft

Wir freuen uns schon sehr auf die conXion, denn wir konnten großartige Gäste gewinnen:

  • Marc Randolph, Netflix-Gründer, ist einer der größten Disruptoren überhaupt. Unser CEO Sanjay Brahmawar spricht mit ihm über neue Geschäftsmodelle und wie man der Konkurrenz immer einen Schritt voraus ist
  • Guy Kawasaki ist der Chief Evangelist von Canva und wird mit unserem CTO Bernd Gross über die großen Trends rund um die umfassende Vernetzung von Geschäftsprozessen sprechen. Als einer der ersten Mitarbeiter von Apple und Mann hinter dem Marketing für den ersten Macintosh im Jahr 1984 weiß Guy genau, wovon er spricht!
  • Katie Linendoll, Tech-Expertin und Idol der Digital-Natives, wird das Event moderieren

Disruption heruntergebrochen: So profitieren Unternehmen in Deutschland von Digitalisierung

Das eigene Geschäft als Disruptor aufzumischen bevor es andere tun (wie es unser Gast Marc Randolph richtig sagt), klingt einleuchtend. Doch was bedeutet dies konkret für Unternehmen und ihren individuellen Digitalisierungsweg?

Dieser Frage geht Alwin Schauer (Vorsitzender der Geschäftsführung der Software AG Deutschland) nach und spricht mit Nadine Rahman (CEO IFM Solutions) und Stefan Sigg (Chief Product Officer der Software AG) darüber, wie Unternehmen Daten in disruptive Kraft verwandeln.

Am Beispiel von IFM Solutions, einem klassischen deutschen Hidden Champion im Bereich Sensor und Automatisierung, diskutieren die drei Experten u.a. diese Fragen:

  • Was muss Technologie leisten, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Disruptor in ihrem Markt zu sein?
  • Wie können Sie neue Praktiken im Markt und von innovativen Konkurrenten in das eigene Geschäftsmodell übernehmen?
  • Wie setzen Unternehmen den digitalen Wandel technologisch, in Bezug auf Produkte und im Sinne von Change Management um?

Ihr Partner Software AG: Offene und unabhängige Plattform für den entscheidenden Digitalisierungsschritt

Wir haben hart daran gearbeitet, Lösungen zu entwickeln, die Ihre Digitalisierung auf das nächste Level bringen. Jedes Unternehmen mussin Zukunft zumindest teilweise zu einem Software-Unternehmen werden. Software AG bietet die ideale Software-Plattformen, damit sich Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können und gleichzeitig nicht in technologische Abhängigkeiten geraten. Einige der Highlights auf der conXion 2020 sind:

  • Neue Innovationen für Adabas & Natural auf IBM Z, Linux und in der Cloud sowie eine Fünfjahres-Roadmap for Adabas & Natural auf z/OS und Linux
  • Erfahren Sie, wie Alfabet die Entscheidungsfindung und Umsetzung Ihrer IT-Projekte schneller, flexibler, informierter und konsistenter macht
  • Spannende Neuerungen in ARIS bringen Ihr Unternehmen schneller zur Operational Excellence
  • In unserer interaktiven Präsentation zeigen wir Ihnen, was Cumulocity IoT zu bieten hat
  • Lernen Sie TrendMiner kennen und erfahren Sie, welche Rolle Self-Service-Analytics in Zukunft spielen werden
  • webMethods 10.7 bietet viele großartige Funktionen – speziell, wenn es um APIs und Microservices geht

Die conXion mag ein digitales Event sein, aber sie ist reich an Inhalten, die einen Blick auf die nächste Epoche der Digitalisierung werfen. Die Welt ist 2020 digitaler und vernetzter geworden. Nutzen wir die Potenziale! Informieren Sie sich bequem von Ihrem Rechner aus.

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APIs und das Prinzip Hoffnung

APIs und das Prinzip Hoffnung

Sind Sie agil? Ich möchte nicht wissen, ob Sie eine Brücke können (sie wissen schon, die Gymnastikübung), ohne sich etwas zu verrenken. Ich möchte wissen, ob Ihr Unternehmen in einer digitalen Umgebung skalieren und wenn nötig 1.000 bis 10.000 neue Benutzer aufnehmen kann.

Viele Unternehmen können das nicht – und diese Unternehmen bleiben auf der Strecke. Was ist das Problem? Sie nicht agil, weil sie nicht ausreichend digitalisiert sind. Agile Unternehmen können auf Ereignisse reagieren, die Richtung wechseln, sich auf eine veränderte Situation einstellen, indem sie ihre Online-Maßnahmen verstärken oder Lieferketten anpassen, um ihre Bestände proaktiv zu steuern. Sie können Maßnahmen nach oben fahren und zurücknehmen, damit sie widerstandfähig bleiben und ihre Kosten im Griff behalten.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten dank einer IT, die auf Innovation und Agilität ausgelegt ist:

  • Schneller auf neue Trends (oder eine Pandemie) reagieren
  • Ihr Angebot differenzieren und neue Geschäftsmodelle und Umsatzchancen entwickeln

Was Sie dafür brauchen? APIs und Microservices!

APIs, kombiniert mit Microservices, sind die Grundlage für digitale Anwendungen. Sie stellen die Daten und Services bereit, die das digitale Geschäft ermöglichen. Und weil Sie wissen müssen, wer Ihre APIs nutzt, damit Sie Sicherheit und Transparenz gewährleisten können, ist eine API-Management-Plattform unabdingbar.

Steuerung: Mit API-Management strategisch und vorausschauend handeln

Cloud-Architekturen werden immer populärer. Deshalb müssen API-Management-Plattformen in der Lage sein, Implementierungen zu managen, die sich aus Microservices und APIs zusammensetzen. In der Cloud gehostete Microservices schaffen die Zuverlässigkeit (über 99,99 Prozent) und die Skalierbarkeit (deren Umfang zum Zeitpunkt der Bereitstellung der Anwendung nicht vorhersehbar ist) die mobile, Remote-, Edge- und Device-Anwendungen erfordern.

Um Ihre Projekte zu steuern, benötigen Sie außerdem Regeln für Ihre APIs und Microservices. Fehlt ein unternehmensweiter Plan für APIs und API-Management, fangen Sie bei jedem Projekt wieder von vorne an. Sie können nicht einfach APIs einführen und hoffen, dass sie zusammenarbeiten. (Womit wir bei der Hoffnung wären.) Eine API-Management-Lösung managt die Beziehungen zwischen den APIs von Drittanbietern und den API-Nutzern. Ohne eine solche Lösung, haben Sie einen chaotischen Mischmasch aus APIs, es entstehen Sicherheitsrisiken und Sie können nicht beliebig viele weitere Nutzer hinzufügen.

Ein Beispiel: Ein globaler Reifenhersteller stellte fest, dass überall im Unternehmen Abteilungen ihre eigenen APIs entwickelten. Es gab keinerlei Kontrolle, Probleme waren die Folge. Also entschied sich das Unternehmen für ein einheitliches Vorgehen und führte die webMethods-API-Management-Plattform ein. Heute kann es seine Reifen über Drittanbieter-APIs, die es zentral steuert, weltweit vertreiben. Bei Nachfragespitzen kann es theoretisch pro Tag 10.000 neue Benutzer aufnehmen, denn seine API-Management-Plattform ist bombensicher.

Entscheidung für einen Leader

Mit der Entscheidung für die webMethods-Plattform und AppMesh (Microservices-Management in der Cloud) der Software AG setzen Unternehmen auf einen Leader. In der Forrester Wave™ für API-Management-Lösungen (Q3 2020) erhielt die Software AG die beste Bewertung in der Kategorie „Current Offering“. Ausschlaggebend dafür war unserer Meinung nach AppMesh (auf das der Forrester-Report Bezug nimmt); wir vereinfachen damit auf Anwendungsebene die Entwicklung von Anwendungen, die auf Microservices basieren, auf die APIs zugreifen.

Jetzt den Report herunterladen! Software AG ist ein Leader beim API Management.

AppMesh gewährleistet Application Awareness, erlaubt die Steuerung Ihrer Anwendungen und verschafft Ihnen einen Überblick über sie. Es erfüllt das Versprechen digitaler Geschäftsmodelle, die auch das Internet of Things einbeziehen. Ja, es ist etwas für Technikfreaks, aber es befördert die digitale Transformation und hilft Unternehmen, innovative digitale Produkte und Services bereitzustellen.

Der Forrester-Report stellt fest: „Die Lösung der Software AG hat bei den meisten unserer Kriterien gut abgeschnitten, insbesondere beim Portal, bei der Einbindung der API-Nutzer und der Produktarchitektur … Bei Kunden mit integrierten API- und Microservices-Umgebungen erweitert AppMesh [der Software AG] die Container- und Service-Mesh-Umgebungen und ermöglicht eine bessere gemeinsame Verwaltung, Überwachung und Steuerung.“

Im Anbieterprofil des Forrester-Reports heißt es abschließend: „Insgesamt ist die Lösung so flexibel, dass sie ein breites Spektrum an API-Strategien unterstützen kann, besonders bei Kunden, die bereit sind, den strategischen Erfolg ihres API-Programms durch eine strenge Steuerung und Disziplin zu unterstützen.“

 

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Internet of Things: Tipps für die IoT-Auswahl (Leitfaden)

Internet of Things: Tipps für die IoT-Auswahl (Leitfaden)

Prinzipiell gibt es unterschiedliche Wege, wie Sie das Internet of Things (IoT) in Ihrem Unternehmen Realität werden lassen können. Dazu kommen eine Vielzahl an Partnern und Einführungsmethoden, die in Frage kommen. Last but not least sollten Sie einen validen Business Case oder strategische Ziele für Ihr Projekt durchplanen, um Ihr Geschäft tatsächlich voranzubringen.

Das Internet der Dinge klingt für Sie nach einer guten Sache, doch der Weg bis zur finalen Entscheidung für eine Lösung erscheint Ihnen zu unübersichtlich? Wir geben einen Überblick, welche Aspekte Sie vor dem Auswahlprozess für Ihr IoT-Projekt im Blick behalten sollten.

IoT-Komponenten: Daraus besteht das Internet der Dinge

Ein Blick ins Netz verrät: Die Auswahl an Dingen, die mit dem Label IoT beworben werden, ist schier unendlich. Doch was ist für Unternehmen wichtig, was ist optional, was essenziell? Werfen wir einen Blick auf die Kernstücke des IoT:

Geräte

Sensoren sammeln zwar Daten, doch der eigentliche Versand erfolgt über Geräte – im englischen „devices“. Es gibt unzählige Geräte und diese sind mehr oder weniger komplex. Je nach Komplexitätsgrad versenden sie „nur“ Daten oder empfangen darüber hinaus selbst Daten, Instruktionen oder Firmware-Updates.

Geräte-Management

Je nachdem wie umfangreich Sie Ihr IoT-Projekt gestalten möchten, könnten Sie es mit 5 oder 100.000 Geräten zu tun haben. Das hat Auswirkungen auf die Art der Verbindung und Kommunikation zwischen den Geräten, die Datenspeicherung, das Monitoring und die Instandhaltung. Betrachten wir die einzelnen Aspekte genauer:

  • Verbindung & Konnektivität
    Jedes Gerät muss die erfassten Messungen als Daten weiterkommunizieren. Dafür kommen prinzipiell verschiedene Übertragungsarten in Betracht: kabelgebunden, per WiFi, 5G, Bluetooth, LPWA, LoRa® und viele mehr. Jedes Gerät unterstützt unterschiedliche Kommunikationsprotokolle und Übertragungsmöglichkeiten.

  • Authentifizierung
    Daten (und besonders Kundendaten) sind wertvoll und müssen geschützt werden. Hier ist sicherzustellen, dass nur eigene Geräte im Netzwerk sind und Daten nur an die eigene IoT-Plattform gesendet werden. Gewöhnlich wird dies mittels einer einzigartigen ID sichergestellt.
  • Monitoring & Wartung
    Sie benötigen jederzeit einen Überblick über Ihre Geräte, um Stillstände und Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Dazu tragen u.a. Firmenwareupdates und das schnelle Fixen von Bugs bei.

Edge Installationen

Wenn Daten direkt an der „Edge“ verarbeitet werden, meint dies, dass sie nah am Entstehungsort verarbeitet werden (z.B. direkt in der Produktionshalle). Dies ist immer dann hilfreich, wenn es darauf ankommt, schnell zu handeln. Wenn Daten erst einmal in die Cloud hochgeladen werden müssen, diese dort verarbeitet werden und das Ergebnis zurückgesendet werden muss, ist dies zeitaufwändig. Dadurch kann bereits ein möglicher Schaden eingetreten sein.

 

Ein Beispiel: Bei einer großtechnischen Anlage wie einem Windrad werden Vibrationen gemessen, um Schäden an der Maschine vorzubeugen. Wenn ein gewisser Wert überschritten ist, muss das Windrad abgeschaltet werden. Wenn diese Daten direkt am Entstehungsort (eben an der Edge) verarbeitet werden, kann schneller reagiert und Schäden an der Maschine oder gar Verletzungen bei Menschen werden verhindert.

 

Digitaler Zwilling

Eine weitere Überlegung im Auswahlprozess für Ihren IoT-Partner (und für den entsprechenden Business Case) sollten digitale Zwillinge sein. Bei einem digitalen Zwilling handelt es sich um eine digitale Abbildung eines physischen Objektes.

Wenn Sie beispielsweise einen 3D-Drucker besitzen und etwas ausdrucken, wäre die Druckdatei eine virtuelle Abbildung des physischen Objektes. Mit digitalen Zwillingen lassen sich großartige Simulationen und Analysen durchführen. Je nach Branche sollten Sie die Potenziale genauer evaluieren.

IoT Plattform

Ihre IoT-Plattform bringt alle Sachen rund ums IoT zusammen. Dort verwalten und überwachen Sie alle Verbindungen, führen Analysen aus und integrieren die Daten mit anderen Anwendungen (um sie letztlich dort nutzbar zu machen). Die Plattform fungiert damit als großer Daten-Hub, der Daten von allen Sensoren und Orten in der Cloud zusammenbringt.

Daten

Was wäre das IoT ohne Daten? Wenn Daten das neue Öl sind, kann man davon nicht genug haben, oder? Machen Sie sich trotz des viel bemühten Bonmots Gedanken darüber, wie viele Daten Sie wirklich und vor allem in welcher Form benötigen, um sie sinnvoll auswerten zu können. Auch Speicherplatz ist (gerade bei langfristig laufenden Projekten) ggf. mit nicht unerheblichen Kosten verbunden.

Integration & Analytics

Behalten Sie bei der Entscheidung, welche Messungen Sie durchführen (und welche Daten erfasst werden), immer das eigentliche Ziel Ihres IoT-Projekts im Blick. Denken Sie voraus und überlegen Sie, wie Sie ihr digitales Gold analysieren möchten, und wie genau Sie eine Verbesserung Ihrer Geschäftsabläufe voranbringen soll. Prüfen Sie, ob es bereits Tools gibt, die diese Aufgabe übernehmen können (und diese ggf. „nur“ angebunden werden ) oder ob Sie neue Software anschaffen müssen.

 

Die Entwicklung des Internets der Dinge im Überblick.

 

Bestehende IT-Landschaft

Das digitale Ökosystem Ihres Unternehmens muss den Bedürfnissen aller Abteilungen und derer Teilsysteme gerecht werden. Die Anforderungen an IoT-Daten fallen dementsprechend unterschiedlich aus. Neue Datenquellen können vollkommen neue Prozesse erfordern (aber auch ermöglichen). Prozessintegration ist deswegen mindestens genauso wichtig wie Datenintegration und ausschlaggebend für das Gelingen von IoT-Projekten.

Welche Anbietern eignen sich für die Umsetzung eines IoT-Projektes?

Die Weichen für den Erfolg eines IoT-Projektes werden oft schon bereits im Auswahlprozess gestellt. Die alles entscheidenden Fragen sind:

  • Mit welcher Art Anbieter möchten Sie zusammenarbeiten?
  • Welcher Anbieter kann Ihre Anforderungen am besten erfüllen?

IoT-Projekte sind komplex, denn sie basieren auf dem Einsatz verschiedener Technologien, die in der Regel nicht von einem einzigen Anbieter stammen. Mit diesen Anbietern sollten Sie sprechen, wenn Sie auf der Suche nach einer IoT-Lösung sind:

Lösungsanbieter

Für jede Branche gibt es Anbieter, die für Unternehmen mit spezifischen Anforderungen fachgerechte Gesamtlösungen entwickelt haben. Wenn Sie nach einer IoT-Lösung für die typischen Herausforderungen Ihrer Branche suchen, stehen die Chancen nicht schlecht, dass bereits eine Lösung dafür existiert. Die Optimierung der Fertigung für produzierende Unternehmen ist ein Beispiel dafür das es bereits hervorragende Lösungen gibt.

Reseller

Reseller verkaufen die IoT-Plattformen anderer Anbieter – üblicherweise über die Cloud. Meistens haben diese Anbieter Partnerschaften mit anderen Unternehmen aus IoT-relevanten Bereichen (wie Geräteverwaltung oder Systemintegration). Damit können Reseller Unternehmen helfen, ihr IoT-Ökosystem unkompliziert und aus einer Hand aufzubauen.

IoT-Netzwerkanbieter

Diese kommen oft aus der Telekommunikationsbranche und ähneln in vielerlei Hinsicht den Lösungsanbietern und Resellern. Sie verkaufen wie Reseller die IoT-Plattform eines anderen Anbieters und sind wie Lösungsanbieter meist auf Branchenlösungen spezialisiert. Als Telekommunikationsunternehmen können sie zusätzlich jedoch ein eigenes Netzwerk anbieten und so die Kommunikation in Ihrem IoT mit abdecken.

Plattformanbieter

Lösungsanbieter, Reseller oder interessierte Unternehmen beziehen die Plattform, also das software-seitige Gerüst, für ihre IoT-Projekte von Plattformanbietern. Die Plattformen sind mehr oder weniger komplex, können teils von einfachen Anwendern, teils nur von einer Heerschaar an Entwicklern bedient werden.

Beachten Sie bei der Auswahl: Sie werden meist nicht nur mit einem einzelnen Anbieter für Ihr IoT zusammenarbeiten. Je nach Anforderungen und benötigten Services werden viele Anbieter andere Unternehmen mit einbeziehen, um das beste Ergebnis zu erzielen.

 

 

Drei Typen von IoT Plattformen

IoT-Plattformen verfolgen unterschiedliche Philosophien. Vor Ihrer Entscheidung für einen Anbieter sollten Sie wissen, welche drei Optionen Sie haben:

  • Entwickler-Plattform
    Diese Art von IoT-Plattform ist am wenigsten weit entwickelt. Open Source Anbieter setzen gewöhnlich auf diesen Ansatz. Auf der einen Seite gibt Ihnen diese Art von Plattform große Freiheiten bei der Ausgestaltung Ihres IoT. Sie können sich frei für eine Programmiersprache entscheiden, sind nicht an die Restriktionen von Service Development Tools gebunden und müssen sich nicht auf nativ unterstützte Geräte beschränken. Auf der anderen Seite bedarf es viel Zeit, Wissen und Ressourcen, um eine funktionierende Lösung an den Start zu bringen.
  • Plattformen mit Gebrauchsanweisung
    Dieser Typ von Plattform bringt alle Zutaten mit, die Sie für eine umfassende IoT-Lösung benötigen. Der Anbieter gibt Ihren Entwicklern Hilfe in Form von Software Development Tools an die Hand und stellt eine Cloud bereit, in der der geschriebene Code direkt gespeichert und verwaltet wird. Solche Plattformen stammen oft von Unternehmen aus dem Cloud-Bereich und deren IoT-Angebote finden meist auch in den Umgebungen dieser Cloud-Anbieter statt. Da IoT nicht das Kerngeschäft dieser Anbieter ist, sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie sich an einen Cloud-Anbieter binden wollen.
  • Sofort nutzbare Plattformen
    Wollen Sie direkt loslegen und nicht sehr viele Ressourcen in die Entwicklung stecken, sollten Sie sich für diese Art Anbieter entscheiden. Diese Option kommt außerdem Ihren Fachabteilungen (z.B. OT) und -experten entgegen, die nicht unbedingt IT-affin sind, aber Innovationen in Produkt und Prozessen voranbringen.

Hosting und Skalierung

Sie können im Markt zwischen einigen Varianten wählen, wenn es um das Hosting für Ihre IoT-Plattform geht. Zusammengefasst lassen sich die Angebote auf folgende Typen herunterbrechen:

Software-as-a-Service (SaaS)

Mit diesem Cloud-basierten IoT können Unternehmen sofort mit der Arbeit beginnen. Reseller und Lösungsanbieter setzen in der Regel auf diesen Ansatz. Hardware, Softwareinstallation und Coding werden komplett vom Anbieter übernommen, sodass Sie Geräte direkt anschließen und Daten sammeln können. SaaS-Plattformen werden gewöhnlich in Cloud-Umgebungen zusammen mit vielen weiteren Kunden gehostet – Zugang und Daten werden allerdings nicht geteilt.

Dedicated Cloud Plattformen

Bei dieser Art des Hostings erhalten Sie vom Cloud-Anbieter einen komplett eigenen Bereich, der nur für Sie und Ihr Unternehmen bestimmt ist. Je nach Anbieter wird die Software ebenfalls als Software-as-a-service angeboten.

On-premises

Wieder andere Anbieter erlauben die Installation ihrer Angebote auf Hardware oder Cloud-Infrastruktur, die dem Kunden gehört. Damit sichern sich Unternehmen die volle Kontrolle über Update-Zeitpläne, Security und Skalierung. Der Nachteil: Gleichzeitig müssen Sie sich um all diese zusätzlichen Dinge kümmern, was die Komplexität des Projektes weiter vergrößert.

Einen Business Case erstellen

IoT-Projekte mögen komplex sein, doch mit einem sorgsam ausgearbeiteten Business Case (und der richtigen Plattform) lohnt sich die Anstrengung. Hier sind Aspekte, die Sie bei der Ausarbeitung Ihres Business Case beachten sollten:

Ziele im Blick behalten

Führen Sie IoT nicht um der Technologie Willen ein, sondern richten Sie Ihr Projekt an Ihren Unternehmenszielen aus. Prüfen Sie, ob IoT Ihre Anforderungen wirklich erfüllt, denn die IoT-Einführung ist ein Langzeitinvestment. Die entsprechenden Ziele sollten Sie daher bei allen Entscheidungen im Hinterkopf behalten. Die alles entscheidende Frage ist: Was wollen Sie mit Ihrem IoT-Projekt erreichen?

 

Mit der richtigen Herangehensweise können Sie schnell Ergebnisse mit dem IoT liefern.

 

Stakeholder einbinden

Wenn Sie sich Gedanken über das Ziel Ihres IoT-Projektes gemacht haben, sollten Sie andere von der Lösung betroffenen Abteilungen und Mitarbeiter ansprechen und nach Ihren Anforderungen fragen. Typischerweise sind dies:

  • Fachabteilungen
  • Einführungsteam (Hard- und Software)
  • Datenschutzbeauftragter
  • Juristische Abteilung
  • Einkauf

Go-to-Market-Strategie

Einer der wichtigsten Ansatzpunkte für den Erfolg Ihres IoT Projektes ist Ihre Go-to-Market -Strategie (GTM), der Fahrplan für alle Entscheidungen. Mit dem GTM definieren Sie Ihre Zielgruppe, das Produkt, notwendige Serviceleistungen, Vertriebsarten und mögliche Konkurrenten. Denken Sie beim GTM immer daran, dass zusätzliche IoT-Anwendungen mit der Zeit hinzukommen könnten.

Integration in die bestehende Systemlandschaft

Wie generiert das IoT Werte? Es geht natürlich um Daten, also sollten Sie einen genauen Plan haben, wie Sie die Daten nutzbar machen. Folgende Fragen helfen:

  • Wie und in welcher Form sollen die User die Daten nutzen?
  • Wird ein Zugang direkt an der Edge benötigt?
  • Können alle gewünschten Auswertungen direkt in der IoT-Plattform durchgeführt werden oder muss ein anderes System angebunden werden?

 

 

Anbieter-Auswahl

Hier gibt es zahlreiche Aspekte, die man anführen könnte, doch ein Punkt ist von enormer Bedeutung. Stellen Sie sicher, dass der Anbieter Ihrer Wahl alle gewünschten Geräte unterstützt, die benötigten Daten erhebt, die relevanten Analysen durchführt und die notwendigen Integrationen bereitstellt.

Anbieter-Bindung

Es gibt Unterschiede darin, welche Freiheiten die Anbieter Ihren Kunden gewähren. Es kann ein großes Risiko sein, wenn man sich zu sehr an einen Anbieter und sein Ökosystem bindet, denn der Absprung fällt schwer, wenn alles auf eine Lösung ausgerichtet ist (die aber vielleicht irgendwann nicht mehr den Anforderungen genügt). Achten Sie daher genau auf die Antworten zu diesen Fragen:

  • Kann der Cloud-Partner frei gewählt werden?
  • Kann der Hardware-Partner frei gewählt werden?
  • Wird die bestehende Systemlandschaft angebunden oder sind neue Lösungen erforderlich?
  • Werden die eigenen Prozesse, Standards und regulatorischen Anforderungen unterstützt?

Sicherheit

Wie bei jedem IT-Projekt sollten Sie auch beim IoT darauf achten, sensible Unternehmensinformationen zu sichern. Wenn Sie die Verwaltung Ihres IoT komplett selbst übernehmen, steigt der Aufwand hierfür immens. Dies kann ein entscheidender Faktor sein, für welche Art Plattform sich ein Unternehmen entscheidet, denn betreute Plattformen garantieren einen hohen Grad an Sicherheit.

Ergebnisse überprüfen

Viele IoT-Projekte werden angestoßen, um das Unternehmen effizienter zu machen und damit Geld zu sparen. Sie sollten regelmäßig überprüfen, welchen Nutzen das IoT Ihrem Unternehmen bringt.

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 IoT Summit 2020: 5 IoT-Praxisbeispiele für erfolgreiche digitale Innovationen 

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IoT in der Logistik: Smarte Technologie für neue Dienstleistungen entlang der Lieferkette

IoT in der Logistik: Smarte Technologie für neue Dienstleistungen entlang der Lieferkette

Es ist eine Reise voller Unwägbarkeiten. Zirka 30 Tage ist ein Container vom chinesischen Ningbo-Zhoushan nach Hamburg per Schiff unterwegs. Durch drei verschiedene Klimazonen führt der Weg, Tropenstürme, Salzwasser-Fluten und starke Temperaturen-Schwankungen setzen der Fracht zu. Wie kann das Internet of Things (IoT) Logistikunternehmen bei dieser Herausforderung helfen?

Schätzungen zufolge gehen Tausende von Containern jedes Jahr verloren. Obendrein ist die Reise mit dem Erreichen des Elbehafens selten vorbei, Subunternehmer und verschiedene Transportsysteme wie Straße und Schiene wechseln sich ab. Den Kunden und Logistikern bleibt bei alldem oft nur eines: Abwarten. Doch für das Prinzip Hoffnung zahlen sie einen hohen Preis, wenn der Schaden an wertvollen oder verderblichen Gütern erst nach dem wochenlangen Transport offenkundig wird.

Chance IoT: Neues Geschäftsmodelle High Value Goods Transportation

Die Logistik befindet sich inmitten einer radikalen Transformation. Daher ist es nicht nur wichtig, das eigene Geschäftsmodell zu optimieren, sondern auch neue Business-Modelle zu entwickeln, die zusätzliche Umsatzmöglichkeiten und Alleinstellungsmerkmale in einem immer härteren Wettbewerb schaffen. Die besagten Unwägbarkeiten des Transportweges bieten dafür die Chance, wenn Gewissheit zum Service wird.

Davon ist auch die Software AG überzeugt. Für den Bereich des sogenannten High Value Goods Transportation hat sie eine Lösung entwickelt, die sich für Logistiker und deren Kunden gleichermaßen auszahlt. Reinhold Peters, Business Consultant bei dem Unternehmen aus Darmstadt, fasst zusammen:

„Wir schaffen den 360-Grad-Blick auf die Supply-Chain und sorgen so für maximale Transparenz.“

Smarte Container, ausgestattet mit Sensoren, liefern alle Daten rund um das transportierte Gut in Echtzeit an die IoT-Plattform Cumulocity. Die IoT-Devices übertragen beim Transport z.B. diese Daten:

  • Standort
  • Temperatur
  • Umgebungslicht
  • Luftfeuchtigkeit
  • Vibration

Mit Hilfe intelligenter Regeln werden daraus Warnungen, wenn Schwellwerte erreicht und die Bestellungen gefährdet sind. Über ein Dashboard haben Logistiker wie Auftraggeber gleichermaßen die Möglichkeit, den Zustand der Ware und ihren Weg zu verfolgen und frühzeitig auf alle Eventualitäten zu reagieren. Peters:

„Im Ergebnis haben wir hier eine umfassende End-to-End-IoT-Lösung für die Logistik-Industrie.“

Oft heißt es, dass jede Reise mit dem ersten Schritt beginne, doch so eine Reise will zuvor bereits gut geplant sein. Daher kommt neben dem Monitoring des Transports auch Process Mining schon bei der Planung und Vorbereitung zum Einsatz. Die Software AG kann dafür auf eine eigene Integrationslösung zurückgreifen und über mehrere 100 Connectoren beispielsweise die Daten eines SAP-Systems oder sämtliche andere Quellen des Kunden nutzen. Der Clou: So wird es möglich, alle Prozesse transparent zu machen – vom ersten Kontakt mit dem Kunden bis zum Abschluss der Lieferung. Logistikunternehmen können jederzeit all ihre Fragen beantworten:

  • Wo sind manuelle Arbeiten erforderlich?
  • Wo gibt es Verzögerungen?
  • Wo Probleme?

Künstliche Intelligenz und Machine Learning helfen künftig dabei Ergebnisse selbst komplexester Prozesse richtig zu deuten“, skizziert Peters die mögliche Zukunft. Dabei dient das Process Mining nicht zur einmaligen, sondern durch die Verbindung mit dem Produktivsystem in der Cloud-Umgebung Aris zur permanenten Optimierung.

Das Ergebnis sind höhere Effizienz, absolute Transparenz und ein Logistik-Geschäftsmodell, das bereit ist für alle Unwägbarkeiten. Ganz gleich, wohin die Reise geht.

 

Seit 50 Jahren unterstützen wir von der Software AG Firmen bei der digitalen Transformation. Als einer der Weltmarktführer bei Software-Lösungen für Unternehmen kennen wir die Herausforderungen des täglichen Business und wissen um die Besonderheiten der jeweiligen Branchen. Gerade für die Logistikbranche sehen wir ein enormes Potenzial durch den Einsatz smarter Technologien. Daher freuen wir uns auch, vom 21. Oktober bis 23. Oktober beim diesjährigen BVL Kongress dabei zu sein. Nutzen Sie die Gelegenheit und kommen Sie mit uns zur digitalen Zukunft der Logistik ins Gespräch.

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