Produzierende Industrie 2021: Drei wichtige Trends

Produzierende Industrie 2021: Drei wichtige Trends

Unternehmen in der produzierenden Industrie sind weiter damit beschäftigt, sich an die Veränderungen anzupassen, die durch Corona-Pandemie angestoßen wurden. Gleichzeitig richten sich die Unternehmen neu aus, um auch 2021 flexibel und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Nachfrageschwankungen, unterbrochene Lieferketten, dringend notwendige Maßnahmen zum Arbeitsschutz: Das sind nur einige der Herausforderungen, die Unternehmen zwingen, Ihre Betriebs- und Geschäftsmodelle zu überdenken.

Im nächsten Jahr und darüber hinaus ist Agilität gefragt, um relevant zu bleiben und schnell reagieren zu können, was auch immer kommen mag. Ich sehe für 2021 drei wichtige Trends:

Trend 1: Der digitale Kunde

Der Wunsch nach kontaktlosen, digitalen Einkaufskanälen hat die Customer Journey verändert. Die Digitalisierung hat für Unternehmen in der produzierenden Industrie eine hohe Priorität. Aber viele werden sich schwer damit tun, digitale Tools und Vertriebskanäle zu implementieren. Sind die neuen Tools einmal eingeführt und die Mitarbeiter geschult, helfen sie Kunden, nicht nur Anschaffungskosten eines Produktes, sondern auch die Folgekosten zu überblicken, die beispielsweise bei der Implementierung und dem Betrieb entstehen.

Für die Unternehmen ist das ein Balanceakt, denn einerseits kommen sie um die Digitalisierung nicht herum, andererseits muss für die Kunden die Abwicklung von Geschäften auch weiter komfortabel bleiben.

Trend 2: Stabile Umsätze

Um wiederkehrende und stabilere Umsätze zu erzielen, steigen produzierende Unternehmen um auf innovative Vertriebsmodelle wie „Anything as a Service (XaaS“) und Angebote, die sich nach dem Ergebnis richten, das der Kunde mit einem Produkt erzielt. Bei beiden Modellen bleibt der Hersteller während des gesamten Produktlebenszyklus im Kontakt mit dem Kunden, also normalerweise drei Jahre oder länger, und kann den Langzeitwert der Kundenbeziehung (Customer Lifetime Value) steigern.

Unternehmen in der produzierenden Industrie erweitern ihr Angebot an integrierten Produkten und Services kontinuierlich. Bei der Entwicklung und dem Betrieb von Softwarelösungen suchen sie die Unterstützung der Großhändler. Kunden profitieren von diesen Angeboten, weil ihre Investitionskosten sinken; dennoch fällt es den Herstellern schwer, deren Wert zu vermitteln, die neuen Angebote lassen sind schwer zu verkaufen.

Trend 3: Strategien für die einzelnen Vertriebskanäle

Unternehmen überdenken ihre Strategien für direkte und indirekte Vertriebskanäle, da der direkte Kundenkontakt seltener wird. Mit steigendem Erfolg des Online-Handels werden die Hersteller ihre Investitionen in die Digitalisierung erhöhen, damit sie mit ihren Zielkunden in Kontakt bleiben und dennoch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen können.

Trotz der wachsenden Beliebtheit digitaler Kanäle, stiegen die Hersteller aber nicht scharenweise auf den Direktvertrieb um. Einige haben ihren eigenen E-Commerce-Kanal, andere setzten auf Großhändler mit umfassenden Funktionen für den Online-Handel. Auf ihren direkten Kanälen expandieren die Unternehmen ihre Programme und versuchen, mithilfe von Vertriebsspezialisten und Vertriebsinnendienst-Mitarbeitern die Effizienz zu verbessern.

Agilität in Zeiten komplexer Vertriebszyklen

2021 werden sich die meisten Unternehmen vom COVID-19-Schock erholt haben, aber der Lernprozess, wie man in einer unsicheren, virtuellen Umgebung operiert, geht weiter. Längere, komplexe Vertriebszyklen erfordern nach wie vor den persönlichen Kontakt. Aber ob sie erfolgreich sind, hängt auch von den Kunden ab, und die sind misstrauisch und zögern zum Teil noch, sich externen Anbietern zu öffnen.

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Das Geheimnis hinter Microservices-Management

Das Geheimnis hinter Microservices-Management

Das Konzept der Microservices-Integration lässt Entwicklern viel Freiheit und Flexibilität. Doch viele mussten auch schmerzlich erfahren, wie komplex das Konzept ist.

Wir haben mit der IT-Expertin Ann Marie Bond (Senior Manager Produktmarketing für AppMesh) nach dem Geheimnis hinter Microservices-Management gesprochen:

Warum liegen Microservices derzeit so im Trend?

Ann Marie: Angefangen hat alles mit einem anderen großen Trend: dem Cloud-Computing. Zunächst haben Unternehmen in der Cloud Software als Service (Software as a Service) genutzt und sich als Nutzer bei Plattformen angemeldet, die von Dritten gemanagt wurden. Damit sparten sie sich die Kosten und den IT-Aufwand, um Hardware vorzuhalten. Doch neue, einzigartige Produkte und Services, mit denen sie sich vom Wettbewerb abheben, müssen von den Unternehmen selbst entwickelt werden. Und nun sehen wir, dass Microservices eine wichtige Rolle bei der Entwicklung innovativer Anwendungen in der Cloud spielen.

Eine Studie, die O’Reilly vor Kurzem veröffentlicht hat, zeigt, dass 77 Prozent der Befragten Microservices eingeführt haben. Und zwar, weil sie bei einer Microservices-Architektur die Services einer App verändern können, ohne die ganze Anwendung neu bereitzustellen.

Anders als herkömmliche Standardanwendungen werden Microservices von kleinen Teams entwickelt, die ihre Programmier-Tools und -sprachen frei wählen können. Anwendungen, die auf Microservices basieren, bestehen aus einem Services-Netzwerk, in dem jeder Service eine bestimmte Geschäftsfunktion ausführt. Die Services kommunizieren miteinander, um Daten anzufordern und Anwendungslogik zu implementieren. Wenn sich die einzelnen Bestandteile einer App unabhängig voneinander managen lassen, ist es einfacher, eine App zu ändern und zu verbessern.

Warum sind Microservices so schwer in den Griff zu bekommen?

Ann Marie: Bei einem verteilten Modell ist es komplizierter, die Anwendung zu steuern. Die Logik, nach der Services miteinander kommunizieren, wird in der Cloud – aufgrund der zahlreichen Sicherheitsrisiken und eventuell instabiler Netzwerke – komplexer.

Damit es weder Ausfallzeiten noch lange Antwortzeiten gibt, müssen die Verbindungen zwischen den Services sorgfältig aufgebaut werden, sodass sie belastbar sind. Eine einzige Sicherheitsebene genügt in den seltensten Fällen, um Hacker-Angriffe abzuwehren und personenbezogene Daten zu schützen; und wenn neue, bessere Schutzmechanismen verfügbar sind, wollen Unternehmen diese so schnell wie möglich einführen. Die entsprechenden Funktionen können in jeden einzelnen Service eingebaut werden, aber viele IT-Verantwortliche bevorzugen das Konzept eines Service Mesh.

Welchen Nutzen hat ein Service Mesh?

Ann Marie: Ein Service Mesh unterstützt die Basisfunktionen auf Netzwerkebene, indem er sie in eine getrennte Infrastrukturschicht auslagert. Wenn ein Service Mesh die Kommunikation in der Cloud übernimmt, können die App-Entwickler sich um die Geschäftslogik ihrer Anwendungen kümmern.

Leider greift das Konzept des Service Mesh nicht weit genug. Denn es konzentriert sich auf die Netzwerkverbindung zwischen Services und nicht auf die Anwendung selbst. Wenn Anwendungen massiv genutzt werden, müssen sie schnell skalierbar sein. Funktionen, die neue Geschäftsanforderungen erfüllen, müssen problemlos hinzugefügt werden können. Tatsächlich können sogar sehr viele Änderungen notwendig sein; und jede Veränderung, die programmiert werden muss, verzögert den Fortschritt.

Auf der Anwendungsebene heißt das: Sie können Anwendungen schneller skalieren und weiterentwickeln, wenn Sie Services ohne Programmierung personalisieren, erweitern und zu steuern können. Anstatt eines Service Mesh brauchen Sie also einen Anwendungs-Mesh.

 

 

Genau darum geht es bei webMethods AppMesh. Anstatt ein weiteres Tool einzuführen, bauen Sie AppMesh in die API-Management-Schicht ein und können nicht nur APIs, sondern auch Microservices und Service Meshes zentral verwalten.

AppMesh besteht aus einer Reihe leichtgewichtiger, leistungsfähiger Microgateways, die über eine zentrale API-Management-Plattform gesteuert werden. AppMesh zeigt das Verhalten von Anwendern und Microservices auf Anwendungsebene, sodass sich Microservices ebenso unkompliziert wiederverwenden und steuern lassen wie APIs.

Vorkonfigurierte Skripts und die Unterstützung unterschiedlicher Services Meshes werden die Installation und Nutzung von AppMesh weiter vereinfachen. AppMesh wird vom IT-Tool zu einem Tool für Anwender werden, die sich einen detaillierten Überblick über die Nutzung einer App verschaffen wollen. Darüber hinaus wird AppMesh die Grundlage werden für die Entwicklung cloudnativer Anwendungen, die Microservices für die Bereitstellung neuer Funktionen und APIs für den Datenzugriff nutzen.

Gibt es Alternativen?

Ann Marie: Es gibt eine ganze Reihe von Service-Mesh-Produkten, viele davon sind Open-Source-Software. Einige bieten Extras für die Verwaltung auf Netzwerkebene und sind lose mit API-Gateways integriert. Aber es gibt keine andere Plattform, die so angelegt ist, dass Sie damit APIs und Microservices einheitlich verwalten und anspruchsvolle Anwendungen erstellen und ausführen können.

Mit einer API-Management-Plattform für den zentralen Betrieb von APIs, Microservices, und Meshes können Sie Anwendungen sicher bereitstellen und verwalten. Sie entwickeln damit ohne Programmierung kontextspezifische Regeln für personalisierte, gezielte Kundenerlebnisse. Das bringt Ihnen die für Microservices typische Agilität; die Komplexität, die Microservices-Architekturen mitbringen können, bleibt Ihnen erspart.

Mehr über AppMesh erfahren

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IoT: Die großen Chancen des Retail-Sektors

IoT: Die großen Chancen des Retail-Sektors

Der Druck steigt. In vielen Teilen des Handels tobt seit Jahren ein erbitterter Preiskampf. Der Wettbewerb verschärft sich. Mit dem globalen E-Commerce haben neue Herausforderer die Bühne betreten, zugleich haben sich Erwartungen der Kunden grundlegend geändert.

Es geht um nahtlose Einkaufserlebnisse, die keine Grenzen zwischen online und offline mehr kennen und bei denen der Omnichannel-Vertrieb das „neue Normal“ ist. Hersteller und Anbieter im Retail-Segment sind gefordert, sich neu zu positionieren. Sie müssen sich von der Konkurrenz abgrenzen und gleichzeitig die Nähe zum Kunden leben mit einer Customer Journey, die nicht beim Verkauf des jeweiligen Produktes endet. Die Digitalisierung gibt den Unternehmen dafür mit dem Internet of Things (IoT) das entscheidende Instrument an die Hand – um mit komplett vernetzten Supermärkten und Subscription-Modellen den Handel neu zu erfinden.

IoT-Filialen für den Handel der Zukunft

Mit RFID-Chips und smarten Regalen den Supermarkt vollständig zu automatisieren, gehört zu jenen Szenarien, um die es im Handel in der Vergangenheit zumeist ging. Durchgesetzt haben sich die entsprechenden Pilotprojekte in diesem Bereich jedoch nie. Die Kosten der RIFD-Chips sowie der gesamten übrigen Hardware, die datenschutzrechtlichen Fragen und fehlende Standardisierung stehen solchen Projekten im Wege. Das Beispiel von Lyreco zeigt jedoch, dass IoT durchaus ein großes Potenzial im Retail-Sektor bietet – wenn Unternehmen die bisherigen manuellen Prozesse, Kontroll- und Wartungsabläufe auf den Prüfstand stellen. Denn der Ansatz des Büro-Versorgers lässt sich auf viele weitere Anwendungsfälle übertragen, auch innerhalb einer Filiale  – beispielsweise auf Kühlketten und Kühltheken in einem Geschäft.

 

 

Für das Kühlaggregat einer Kühltheke lassen sich Daten zum Hoch- und Niederdruck erheben, die erreichte Temperatur und je nach Bauweise noch verschiedenste weitere Werte, die sehr genau Aufschluss über den Zustand des Aggregates und mögliche technische Probleme geben. Im Falle von Störungen können solche Systeme den Techniker eigenständig informieren, der frühzeitig – und noch bevor die Ware durch die defekte Kühlung Schaden nimmt – reagieren kann und obendrein aufgrund der gelieferten Daten beim Eintreffen in der Filiale schon bestens weiß, welchen Fehler er zu beheben hat.

IoT optimiert Abläufe im Retail-Bereich

In ähnlicher Weise lässt sich mit vielen anderen Geräten verfahren – dem Brotback- und dem Pfandflaschenautomaten, der Beleuchtung, den Waagen und Kassen-Systemen, der gesamten Klima- und Heiztechnik beispielsweise. Verschiedenste Daten dieser Geräte und technischen Systeme lassen sich über Cumulocity IoT bündeln und auswerten – und mit anderen Daten und Informationen verknüpfen, wie beispielsweise mit jenen der digitalisierten Handbücher und Arbeitsanweisungen. Über Dashboards können Mitarbeiter so sehen, welches Problem sie an welchem Gerät wie zu beheben haben oder welcher Arbeitsschritt gerade ansteht. Muss der Brotback-Automat gewartet werden? Ist der Pfandflaschen-Automat voll? Das Dashboard verrät Mitarbeitern, was wie zu tun ist. Das erleichtert den Unternehmen das Onboarding neuer Mitarbeiter, die sehr viel früher auch technische Aufgaben übernehmen können und trägt zum optimalen – und das heißt auch effizienten – Betrieb in den Filialen bei, der auf das Erlebnis der Kunden einzahlt.

 

 

Software AG IoT Digital Summit: „Re-connect your business“

Wie Unternehmen ansonsten von IoT profitieren, welche Trends es gibt und welche Strategien gefragt sind, verraten wir bei unserem IoT Digital Summit. Unternehmen wie SMC, RE’FLEKT, Griesser, DMG MORI und YNCORIS teilen dafür ihre Erfahrungen aus der Praxis. Fragestellungen sind u.a.:

  • Wie lassen sich Bestandsanlagen auf IoT umrüsten?
  • Wie lässt sich über IoT die Effizienz steigern?

Unsere Experten beantworten typische Fragestellungen der verschiedensten Branchen rund um IoT.

Jetzt anmelden!

 

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3 Digital Trends für den Einzelhandel 2021

3 Digital Trends für den Einzelhandel 2021

In vielen Branchen sind Prognosen inmitten einer Pandemie schwierig bis unmöglich. Das gilt nicht für den Einzelhandel. Aber warum?

Weil die Corona-Pandemie als Katalysator der digitalen Transformation wirkt und Trends befeuert und verstärkt hat, die seit Jahren im Hintergrund wirksam sind. McKinsey hat jüngst festgestellt, dass 2020 in einem Zeitraum von zehn Wochen der E-Commerce-Anteil so stark gewachsen ist wie in den vergangenen zehn Jahren insgesamt.

Im kommenden Jahr sehe ich angesichts dieses rasanten Trends im Einzelhandel folgende Entwicklungen:

1. Automatisierung überall

Die Corona-Krise hat fast alle Unternehmen auf dem falschen Fuß erwischt und viele aus dem Rennen geworfen, die nicht in der Lage waren, auf Online-Vertrieb umzustellen. Sie hat viele Veränderungen im operativen Geschäft angestoßen, die zu Effizienzproblemen führen und Korrekturen erforderlich machen.

Die wichtigste Korrektur wird die Automatisierung sein; sie wird sich durch alle Bereiche ziehen, von der Lagerverwaltung bis zur Lieferung: Walmart und Tesco testen gerade die Auslieferung mit Drohnen, und es ist wahrscheinlich, dass demnächst Roboterfahrzeuge wie Starship in dichtbesiedelten Gebieten eingesetzt werden.

McKinsey geht davon aus, dass über 50 Prozent aller Tätigkeiten im Einzelhandel mit vorhandener Technologie automatisiert werden können. Mithilfe von KI werden Entscheidungen in der Verkaufsförderung automatisiert. Für Geschäfts- und Supply-Chain-Prozesse werden Kontrolltürme eingeführt, die das Geschäft ganzheitlich überwachen und den Weg zur autonomen Supply Chain ebnen.

Der Schlüssel zur Automatisierung ist die nahtlose Verknüpfung von Daten, denn das Streben nach Veränderung verstärkt die Bemühungen um eine uneingeschränkte Konnektivität, die jetzt wichtiger denn je ist.

2. Nach Omni-Channel

Wann immer Sie als Konsument eine neue bessere Erfahrung machen, steigen Ihre Erwartungen. Omni-Channel wird viel zitiert, und dennoch haben nur wenige Einzelhändler dieses Versprechen eingehalten.

Andy Gamble, CIO beim britischen Einzelhändler Dixons Carphone, sagte erst vor Kurzem:

„Omni-Channel ist mehr als die Verbindung des Online- und des Kundenerlebnisses im Geschäft. Es erstreckt sich auch auf die Supply Chain, den Kundenservice und das Kontakt-Center.“

Damit beschreibt er das Konzept eines „harmonisierten Einzelhandels“, bei dem die Erfahrung in jeder Phase der Customer Journey konsistent und fließend ist, bei der Auswahl, der Abwicklung, dem Kauf und der Nutzung. Der Kunde erhält, was er wünscht, und zwar wo, wann und wie er es wünscht.

Das hat erhebliche Auswirkungen auf Daten, Koordination und das operative Geschäft. Bedenkt man, dass bei einer einfachen BOPIS-Transaktion (online kaufen, im Laden abholen) über 20 Systeme beteiligt sein können, ist das nicht einfach. Aufgrund abweichender Technologiestandards und unterschiedlicher Hersteller steigt die Komplexität weiter. Man kann sich vorstellen, welche Schmerzen das bei IT-Teams verursacht. Das probate Schmerzmittel ist eine nahtlose, agile und schnelle Konnektivität über alle Systeme, Kanäle und unterschiedlichen Hersteller hinweg.

3. Wiedergeburt der Läden

Die Läden werden sich mit Blick auf Sicherheit und Kundenerfahrung neu erfinden.

In allen Bereichen des Einzelhandels werden stationäre Läden zu digitalen Zentren für die Anlieferung und die Abholung von Bestellungen und gleichzeitig zu Erlebniszentren. Ein solches operatives digitales Zentrum ist unerlässlich, um die Erwartung der Kunden, dass Waren am Tag der Bestellung geliefert werden, zu erfüllen, ohne in neue Verteilzentren investieren zu müssen.

Die Sicherheit von Kunden und Angestellten muss erhöht werden. Denkbar sind hier intelligenten Lösungen für Social Distancing, der Einsatz von Verkaufsrobotern und die Möglichkeit, mithilfe von Augmented Reality Kleidung anzuprobieren, ohne sie zu berühren. Eine weitere Option sind virtuelle Ladenbesuche. Ferragamo und Currys PC World bieten Ihren Kunden bereits virtuelle Läden, Live-Produktdemos oder Online-Beratung durch Angestellte im Laden an.

Als Einzelhändler haben Sie keine Wahl, Sie müssen sich weiterentwickeln, denn ihre Kunden warten nicht. Blicken Sie nicht zurück in eine Vergangenheit, in der fehlende Konnektivität den Fortschritt behinderte. Blicken Sie in die Zukunft, in der Daten ungehindert fließen werden. Eine harmonische Abstimmung und Konnektivität inner- und außerhalb des Unternehmens schaffen unendliche Möglichkeiten.

Die Fähigkeit, alles zu verbinden und aufeinander abzustimmen entscheidet darüber, ob Sie Ihren Kunden innovative Angebote machen und Ihre Konkurrenz überflügeln können.

Gehen Sie jetzt den ersten Schritt zur Harmonisierung Ihres Kundenerlebnisses

 

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IoT-Technologie für den Einzelhandel durchschreitet Talsohle

IoT-Technologie für den Einzelhandel durchschreitet Talsohle

Echtzeit IoT-Plattformen für den Einzelhandel durchschreiten die im Gartner Hype Cycle beschriebene „Talsohle der Desillusionierung“. Der Einzelhandel bereitet sich auf eine neue Zukunft vor.

Die operative Marge im Lebensmittel-Einzelhandel liegt typischerweise zwischen 2 und 4 Prozent. Aufgrund des Corona-Lockdowns und der daraus resultierenden Einschränkungen und Veränderungen des Geschäftsbetriebs gerät die Marge weiter unter Druck. Der Einzelhandel reagiert mit einer noch stärkeren Fokussierung auf die digitale Transformation und zeigt größeres Interesse an innovativen Technologien.

Ich beschäftige mich nicht zum ersten Mal damit, wie der Einzelhandel sich für immer verändern wird. Diese Pandemie wird den Einzelhandel wachrütteln; sie wird zu einem beispiellosen Innovationsschub und zur flächendeckenden Einführung neuer Technologien führen. Im Lebensmitteleinzelhandel sind die Läden besonders wichtig. Ihnen werden viele unterschiedliche Funktionen zukommen, sie werden nicht nur dem Einkauf, sondern auch als Abholstationen für online bestellte Waren dienen.

Deshalb müssen Einzelhändler resilienter werden. Ihre Merchandising- und Supply-Chain muss sicherer werden, Ihre Prozesse effizienter. Mithilfe von Technologie können sie die Ladenprofitabilität verdoppeln und ein perfekt abgestimmtes Kundenerlebnis schaffen. Die Zeit dafür ist reif.

Aus diesem Grund werden Echtzeit-IoT-Plattformen für den Einzelhandel zum Mainstream. Laut dem „Gartner 2020 Hype Cycle 2020 for Retail Technologies“ durchschreiten sie die „Talsohle der Desillusionierung” und erklimmen den „Hang der Erkenntnis”.

Mit IoT alle Aktivitäten im Laden Überwachen und analysieren

Die Plattformen „überwachen, analysieren und zeigen die Ladenaktivitäten über Dashboards an. Dafür nutzen sie eine Echtzeit-Dateninfrastruktur, die Signale und Warnungen aus Echtzeit-Datenquellen direkt in den Geschäften nutzt“, so Gartner.

Einige Technologien gibt es schon seit Jahren in den Geschäften, doch nur selten schaffen es Einzelhändler, den „Netzwerkeffekt“ zu nutzen. Im IoT-Kontext verbindet der Netzwerkeffekt unterschiedliche Einzelinitiativen ganzheitlich, um Synergien zu heben.

  • Darüber hinaus ermöglicht er auch eine automatisierte und schnelle Reaktion auf Ereignisse im Laden oder der Lieferkette, z.B.:
  • Regulierung der Beleuchtung entsprechend der Kundenzahl im Laden
  • Automatische Anpassung einer Werbeaktion an eine überraschende Nachfrage
  • Proaktive Einteilung des Personals entsprechend des prognostizierten Bedarfs
  • Just-in-Time-Auffüllung der Regale

Gartner zufolge ist dieser Ansatz „… unerlässlich für eine einheitliche Handelspraxis in einer digitalen Umgebung.“

Synergien des Netzwerkeffekt heben mit IoT + Integration

Auch auf weiteren Gebieten sieht Gartner deutliche Vorteile, zum Beispiel:

  • Höhere Umsätze und Margen
  • Besserer Kundenservice durch Verbesserungen bei Verfügbarkeit, Merchandising, Preisgestaltung und Personaleinteilung
  • Sinkende Kosten durch verbessertes Aufgabenmanagement
  • Niedrigere Energiekosten

Wegen der jüngsten Ereignisse kommt ein weiterer wichtiger Bereich hinzu: Technologische Lösungen, mit denen sich die Einhaltung von Abstandsregeln durch Mitarbeiterinnen und Kunden sicherstellen lässt. Gartner glaubt, die Anwendung dieser Technologie führe zu einer Transformation und bereite den Weg für neue Geschäftsmodelle, die in der Branche große Disruptionen auslösen werden. Das ist einleuchtend angesichts der möglichen Effizienzsteigerung mithilfe einer erkenntnisbasierten Automatisierung, durch die Daten generiert werden, die wiederum als wichtiger Input für eine autonome Supply-Chain dienen können.

Die Schwierigkeit liegt darin, die einzelnen Technologien zu verbinden. Gartner räumt ein, dass es keine Plattform gibt, die alle Komponenten umfasst, die für eine Echtzeit-IoT-Plattform gebraucht werden. Um einen Netzwerkeffekt zu erreichen, müssen sie verbunden werden. Es gibt einige Anbieter, die hier punktuelle Lösungen bereitstellen. Doch nur einer gibt Ihnen die Möglichkeit, die Synergien des Netzwerkeffektes zu heben – und Verbindungen zu schaffen, aus denen handlungsrelevante Erkenntnisse hervorgehen. Dieser Anbieter ist die Software AG.

Erfahren Sie, wie die Software AG ihre IoT-Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen nutzt, um eine Echtzeit-IoT-Plattform für den Einzelhandel bereitzustellen, die betriebliche Effizienz und Automatisierung als Bestandteil des vernetzten Unternehmens vorantreibt.
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conXion: Willkommen in der wirklich vernetzten Welt

conXion: Willkommen in der wirklich vernetzten Welt

Ich wette, Sie würden gerade jetzt viel dafür geben mit Kollegen, Gleichgesinnten und der Konkurrenz die wichtigsten Themen und Trends rund um die Digitalisierung zu diskutieren. Wann war es wichtiger als jetzt die digitale Transformation voranzutreiben und sich über die besten Ideen und Beispiele auszutauschen?

Die Software AG kann zwar keine magische Barriere herbeizaubern und die Pandemie verschwinden lassen, doch wir können ein virtuelles Event ausrichten, das es mit einer „echten“ Veranstaltung aufnehmen kann.

Wir befinden uns in der nächsten Phase der Digitalisierung, in der Anpassungsfähigkeit und Disruption zum Schlüssel werden. 2020 hat gezeigt, dass Unternehmen Technologie in Zukunft nicht nur einsetzen müssen, um resilient auf neue Herausforderung zu reagieren. Es geht jetzt um das nächste Level von Exzellenz und eine „Digital first“-Mentalität sowie das Erschaffen disruptiver Geschäftsmodelle. Wir können nicht bis nach der Krise warten, um diese Trends zu diskutieren, denn genau jetzt bietet sich die Chance für Unternehmen auf digitale Wachstumstreiber zu setzen und voll durchzustarten.

Die conXion ist ein internationales Event mit regionalem Flair. Fachbesucher und an Digitalisierung interessierte Teilnehmer können sich auf ein hochkarätiges Programm aus praktischen Use Cases, kostenlosem Training, virtuellen Showcases und auf eine einzigartige Ausstellung unserer Partner freuen.

Business trifft auf Showgeschäft

Wir freuen uns schon sehr auf die conXion, denn wir konnten großartige Gäste gewinnen:

  • Marc Randolph, Netflix-Gründer, ist einer der größten Disruptoren überhaupt. Unser CEO Sanjay Brahmawar spricht mit ihm über neue Geschäftsmodelle und wie man der Konkurrenz immer einen Schritt voraus ist
  • Guy Kawasaki ist der Chief Evangelist von Canva und wird mit unserem CTO Bernd Gross über die großen Trends rund um die umfassende Vernetzung von Geschäftsprozessen sprechen. Als einer der ersten Mitarbeiter von Apple und Mann hinter dem Marketing für den ersten Macintosh im Jahr 1984 weiß Guy genau, wovon er spricht!
  • Katie Linendoll, Tech-Expertin und Idol der Digital-Natives, wird das Event moderieren

Disruption heruntergebrochen: So profitieren Unternehmen in Deutschland von Digitalisierung

Das eigene Geschäft als Disruptor aufzumischen bevor es andere tun (wie es unser Gast Marc Randolph richtig sagt), klingt einleuchtend. Doch was bedeutet dies konkret für Unternehmen und ihren individuellen Digitalisierungsweg?

Dieser Frage geht Alwin Schauer (Vorsitzender der Geschäftsführung der Software AG Deutschland) nach und spricht mit Nadine Rahman (CEO IFM Solutions) und Stefan Sigg (Chief Product Officer der Software AG) darüber, wie Unternehmen Daten in disruptive Kraft verwandeln.

Am Beispiel von IFM Solutions, einem klassischen deutschen Hidden Champion im Bereich Sensor und Automatisierung, diskutieren die drei Experten u.a. diese Fragen:

  • Was muss Technologie leisten, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Disruptor in ihrem Markt zu sein?
  • Wie können Sie neue Praktiken im Markt und von innovativen Konkurrenten in das eigene Geschäftsmodell übernehmen?
  • Wie setzen Unternehmen den digitalen Wandel technologisch, in Bezug auf Produkte und im Sinne von Change Management um?

Ihr Partner Software AG: Offene und unabhängige Plattform für den entscheidenden Digitalisierungsschritt

Wir haben hart daran gearbeitet, Lösungen zu entwickeln, die Ihre Digitalisierung auf das nächste Level bringen. Jedes Unternehmen mussin Zukunft zumindest teilweise zu einem Software-Unternehmen werden. Software AG bietet die ideale Software-Plattformen, damit sich Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können und gleichzeitig nicht in technologische Abhängigkeiten geraten. Einige der Highlights auf der conXion 2020 sind:

  • Neue Innovationen für Adabas & Natural auf IBM Z, Linux und in der Cloud sowie eine Fünfjahres-Roadmap for Adabas & Natural auf z/OS und Linux
  • Erfahren Sie, wie Alfabet die Entscheidungsfindung und Umsetzung Ihrer IT-Projekte schneller, flexibler, informierter und konsistenter macht
  • Spannende Neuerungen in ARIS bringen Ihr Unternehmen schneller zur Operational Excellence
  • In unserer interaktiven Präsentation zeigen wir Ihnen, was Cumulocity IoT zu bieten hat
  • Lernen Sie TrendMiner kennen und erfahren Sie, welche Rolle Self-Service-Analytics in Zukunft spielen werden
  • webMethods 10.7 bietet viele großartige Funktionen – speziell, wenn es um APIs und Microservices geht

Die conXion mag ein digitales Event sein, aber sie ist reich an Inhalten, die einen Blick auf die nächste Epoche der Digitalisierung werfen. Die Welt ist 2020 digitaler und vernetzter geworden. Nutzen wir die Potenziale! Informieren Sie sich bequem von Ihrem Rechner aus.

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