Mitmachen statt zusehen: Software AG bietet „Industry 4.easy“ auf der CEBIT 2018

Mitmachen statt zusehen: Software AG bietet „Industry 4.easy“ auf der CEBIT 2018

Wer dem IoT bisher nur in der Theorie begegnet ist, hat auf dem CEBIT-Festival 2018 die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten ein eigenes IoT zu bauen und in der Praxis auszuprobieren: Als einer der Marktführer im Bereich IoT-Technologie bietet die Software AG vom 11. bis 15. Juni 2018 in Hannover kurze Workshops, in denen Besucher erleben, wie einfach der Einstieg ins IoT-Zeitalter ist. Anschließend können sie sich am Stand C44 in Halle 17 anhand von acht interaktiven Showcases davon überzeugen, welche innovativen Anwendungsfelder im IoT möglich sind – von Smart Devices im intelligenten Zuhause bis hin zur vernetzten Fabrik der Zukunft.

Das IoT ist keine Zukunftsvision mehr, sondern längst greifbare Realität in allen Branchen. Passend dazu gestaltet die Software AG ihren Auftritt bei der diesjährigen CEBIT nach dem Motto „Experience Everything“ und präsentiert ihr breites IoT-Portfolio in verschiedenen Demos, bei denen die Messebesucher sich aktiv einbringen können. Im Zentrum steht dabei der Workshop „Industry 4.easy“, bei dem Besucher ein eigenes IoT mithilfe kleiner Devices bauen können. Er findet täglich um 10:30 und um 14:00 Uhr am Stand der Software AG statt. Weitere Showcases bieten die unterschiedlichsten Mitmach-Möglichkeiten: Bei einem Showcase zu Logistik 4.0 beispielsweise erhalten Teilnehmer eine interne Bestellung und müssen über ein iPad einen Lego-Kran bedienen, um in einem Warenhaus die bestellten Güter auszuwählen und auszuliefern. Abenteuerlustige, die noch tiefer in die digitale Welt abtauchen möchten, können mit Virtual Reality eine Slackline an einem Eisberg in Grönland begehen.

Showcase 1: SMART ENERGY – intelligente Stromnetze

Intelligente Stromnetze (Smart Grids) setzen voraus, dass Energieerzeuger jederzeit wissen, wie viel Strom sie aktuell und zukünftig erzeugen. Cumulocity IoT, die IoT-Plattform der Software AG, kann die Erzeugung, Verteilung und Speicherung von Energie koordinieren: Über ein Smart Grid können die Unternehmen auf Angebot und Nachfrage in Echtzeit reagieren und ihre Anlagen entsprechend steuern – auch aus der Ferne. Der Showcase „Smart Energy“ bildet modellhaft die smarte Energieversorgung einer ganzen Stadt ab. Besucher erleben, wie Cumulocity IoT Schwankungen und Störungen im Netz minimiert und die Energieerzeuger dabei unterstützt, ihren Kunden den richtigen Mix aus erneuerbaren und fossilen Energien anzubieten. Dabei dürfen die Besucher selbst Hand anlegen und ein intelligentes Netz aus einem Windpark, einem Gaskraftwerk und einer Photovoltaikanlage steuern.

Showcase 2: SMART CITY – intelligente Mülltonnen und vernetzte Straßenbeleuchtung

Smart City macht Städte effizienter, fortschrittlicher und sozial inklusiver. Besucher erleben live, welche Vorteile Bürger davon haben, wenn sich Städte für einen schnellen, offenen und sicheren digitalen Ansatz entscheiden. Die Demo zeigt, wie Abfallentsorgung im Zeitalter von IoT verbessert werden kann – mit smarten Sensoren an Mülltonnen und über ein mobiles Portal für den Service. Beispielsweise verschickt das System eine Warnung, sobald eine Straßenlampe ausgetauscht werden muss. Alle Informationen stehen in Echtzeit zur Verfügung. Dieser Showcase gibt Zuschauern und Teilnehmern einen Einblick in die kommunalen Dienstleistungen einer smarten City, wie sie schon heute möglich sind.

Showcase 3: SMART CITY – Parkmanagementsysteme

Der Kampf um einen Parkplatz hat ein Ende – Cumulocity IoT von Software AG bringt Navigationskarten und Daten über Parkmöglichkeiten zusammen: Auf diese Weise können Autofahrer schnell und einfach mitten im Stadtzentrum nach einem Parkplatz suchen und ihn gleich reservieren. Die Information über den Standort wird sofort an das Navigationssystem des Autos übermittelt, das den Fahrer zu seinem reservierten Parkplatz navigiert. Dieses Beispiel zeigt, wie Predictive Analytics und Condition-Monitoring-Systeme Parkplatzanbieter dabei unterstützen können, dass jeder Parkplatz genutzt wird, sobald er verfügbar ist. In diesem smarten Parkmanagementsystem steckt viel Technologie – dank Cumulocity IoT, webMethods, ARIS und Apama hat die leidige Parkplatzsuche endlich ein Ende.

Weitere Informationen zum CEBIT-Auftritt der Software AG, Gesprächsterminen mit Experten vor Ort und Guided Tours finden Sie hier.

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Ein Tag mit der Software AG

Ein Tag mit der Software AG

Ob beim Zähneputzen am Morgen, auf dem Weg zur Arbeit oder bei einer Cola mit Freunden am Abend – die Software AG begleitet täglich Millionen Menschen auf der ganzen Welt durch ihren Alltag. Ihre Produkte helfen vielen bekannten Markenunternehmen dabei, das zu liefern, was auch bei der Software AG an erster Stelle steht: Topqualität für ihre Kunden. Auch Software AG-Mitarbeiter nutzen tagtäglich das vielfältige Angebot.

7.10 Uhr. Verschlafen blinzele ich in den hellen Schein meines Lichtweckers, der mich mit Vogelgezwitscher auf einen neuen Tag einstimmt. Im Bad geht der erste routinierte Griff in Richtung Elektrozahnbürste. In beiden Fällen vertraue ich auf die technische Kompetenz von Philips. Doch worauf vertraut das Hightech-Unternehmen, mit dessen Produkten ich jeden Morgen meinen Tag beginne? Während ich mich anziehe, rufe ich meinem Sprachassistenten zu: „Alexa, hat meine Bahn heute Verspätung?“ „Der Regionalexpress nach Frankfurt fährt heute pünktlich um 8:45 Uhr von Gleis 3“, antwortet sie mir.

8.25 Uhr. Nach einem kurzen Frühstück geht es zur Arbeit. Ich schwinge mich auf mein E-Bike und mache mich auf den Weg zum Bahnhof. Dank dem Software AG-Unternehmen Cumulocity ist mein Haibike bei Unfällen und Diebstahl sicher. Wird mein Fahrrad von seiner Parkposition fortbewegt, erhalte ich automatisch eine Nachricht mit allen relevanten Daten – versandfertig für Polizei und Versicherung. Sollte ich einen Unfall haben, ruft das Fahrrad sogar selbstständig Hilfe. So kann ich mein Rad beruhigt am Bahnhof abstellen und mich auf der kurzen Zugfahrt entspannt zurücklehnen.

10.32 Uhr. Ich sitze an meinem Arbeitsplatz im Büro und gönne mir eine Tasse Kaffee. Mein Huawei-Smartphone leuchtet auf und erinnert mich an die anstehenden Termine: Eine Kundenpräsentation um 11:00 Uhr und später die Fahrt zum Flughafen. Der Empfang ruft an und informiert mich, dass der Mietwagen bereitsteht. Der Nissan Qashqai bietet nicht nur ausreichend Platz für mein Präsentationsequipment. Die Telematiksoftware an Bord sendet während der Fahrt automatisch Daten an meine Versicherung. Weltweit führende Anbieter von Telematiklösungen erreichen dank der Software AG eine Transaktionsgeschwindigkeit von einer Millionen Befehlen pro Sekunde und garantieren mir den nötigen Versicherungsschutz.

13.57 Uhr. Die Kundenpräsentation war ein voller Erfolg. Um 15:30 Uhr startet mein Flieger nach Mailand. Am Gate angekommen lese ich in der Zeitung, dass die örtliche Polizei vor Einbrüchen warnt. Ich frage mich, ob ich das Fenster im Bad geschlossen habe. Dank meines Smart-Home-Systems von Bosch kann ich nicht nur per Smartphone überprüfen, ob alle Fenster geschlossen sind. Es informiert mich auch, wenn Fremde die Wohnung betreten und löst gegebenenfalls einen Alarm aus. Ein beruhigender Gedanke. Ich falte die Zeitung zusammen, um mich für das Boarding anzustellen.

15.30 Uhr. Pünktlich rollen wir auf die Startbahn. Es dauert nicht lange, bis die Skyline von Frankfurt unter einer dicken Wolkendecke verschwindet. Ich nutze die Flugzeit und erledige ein paar Online-Bestellungen. Mithilfe des Vodafone E-Wallet sind diese schnell und einfach bezahlt. Auch in den Lüften ist die Software AG präsent. Die Lufthansa und die Software AG arbeiten seit 20 Jahren zusammen. Nicht nur die Kranich-Airline, sondern auch DELTA baut auf die Lösungen der Software AG – genauso wie Millionen Menschen tagtäglich auf den sicheren Transport über den Wolken vertrauen.

17.18 Uhr. Mein Flieger ist pünktlich gelandet und ein Taxi bringt mich zum Hotel. Dort angekommen stelle ich fest, dass ich dem Taxifahrer gerade mein letztes Bargeld in die Hand gedrückt habe. Per App suche ich eine ING-Bank-Filiale und lasse mich vom Hotel zum nächsten Geldautomaten navigieren. ING, HSBC, CITI, ATB Financial und insgesamt acht der zehn größten US-Banken vertrauen der Software AG bei ihrer Digitalisierung. Und auch auf meine App ist Verlass: Ich hebe Geld ab und freue mich, dass meiner abendlichen Tour durch die italienische Metropole nichts mehr im Weg steht.

Erleben Sie in diesem Video, wie intelligente Technologien der Software AG unser Leben erleichtern.

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Versicherungen starten durch mit IoT

Versicherungen starten durch mit IoT

Die Einbindung des Internet of Things in das eigene Geschäftsmodell hat man bisher eher bei Industrieunternehmen wie Bosch oder Siemens gesehen. Versicherungen, speziell in Deutschland, waren bisher eher zurückhaltend. Doch das wird sich schon bald ändern.

Eine aktuelle Studie von IDC zeigt, dass IoT-Projekte nun auch bei Versicherungen angekommen sind. Denn auch in dieser traditionsreichen Branche gibt es zahlreiche Anwendungsfälle, bei denen die Anbindung von Geräten und die Erhebung und Auswertung von Sensor-Daten eine zentrale Rolle spielen.

Laut IDC planen 85 Prozent der befragten Banken und Versicherungen für 2018 die Umsetzung von mindestens einem neuen IoT-Projekt. 77 Prozent haben sogar bereits ein festes IoT-Budget eingeplant.

In Deutschland gehören die Generali Versicherungen mit mehreren Angeboten, die allesamt Daten aus dem Internet of Things beziehen, zu den Vorreitern. Generali Vitality bindet Fitness-Tracker in Risikolebens- und Erwerbs-/Berufsunfähigkeitsversicherungen ein; Generali Domocity erweitert die Hausratversicherung und Generali Mobility ist eine Telematik-Lösung, die dem Fahrer kontinuierlich Feedback zu seinem Fahrstil gibt.

Internationale Anbieter gehen mit ihrem Portfolio noch einen Schritt weiter: AIA Insurance bietet Kunden in Singapur neben Fitness-Trackern weitere Angebote an, um ihre Kunden zu einem gesünderen Lebensstil zu bewegen: Versicherte erhalten beispielsweise Zugang zu Fitness-Clubs und Lokalen mit gesundem Essen. Beam Dental aus den USA bietet seinen Kunden Rabatte auf die Beiträge für ihre Zahnversicherung, wenn sie regelmäßig elektrische Zahnbürsten nutzen.

Für solche innovativen Services benötigen Versicherungen eine einheitliche Plattform, die mehrere Möglichkeiten bietet:

  • die Anbindung und Verwaltung von Geräten (Sensoren)
  • das Sammeln und Analysieren von Daten
  • die Integration von neuen Angeboten in die (vorhandenen) Prozesse und Systeme
  • die Anwendung von Analyse-Modellen auf die Daten der Kunden.

Das Ziel muss dabei sein, von der statischen Momentaufnahme von Kundendaten (wie man sie bisher für die Policierung betrieben hat) wegzukommen und stattdessen dynamisch und möglichst in Echtzeit Erkenntnisse zu gewinnen und diese an den Versicherungskunden zurückzugeben.

Nur wenn sie einen echten Mehrwert bieten, werden Versicherungen für den Kunden interessant und relevant. Durch neue datenbasierte Angebote können Versicherungsanbieter außerdem bei der Vermeidung von Schäden mitwirken, anstatt diese nur zu regulieren. Das IoT schafft eine echte Win-Win-Situation für beide Seiten.

Mehr über die Digitale Transformation von Versicherungen erfahren Sie auf unserer Webseite.

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Abheben mit dem Industrial Internet of Things

Abheben mit dem Industrial Internet of Things

Die Produktion optimieren, Kosten sparen, die Customer Experience verbessern oder neue Geschäftsmodelle entwickeln: Das Potenzial von IoT für die Industrie ist immens. Wer die neuen Chancen nutzen möchte, braucht nicht aufwändig zu programmieren. Mithilfe einer guten IoT-Plattform können Unternehmen schnell und einfach Projekte umsetzen – und sich in neue Dimensionen aufschwingen.

Das Industrial Internet of Things (IIoT) ist das Internet der Dinge für den industriellen Bereich. Während man im „normalen“ IoT meist Anwendungsfälle aus anderen Kundensegmenten zusammenfasst, etwa Smart City oder Smart Home, geht es beim IIoT um die Vernetzung von Objekten oder Arbeitsmitteln im Unternehmen. Das ermöglicht es, automatisiert verschiedene Prozesse zu analysieren, zu überwachen und zu optimieren. Dafür werden Produktionsmaschinen und Geräte mit Sensoren ausgestattet, die Daten sammeln und zur Auswertung bereitstellen. Über eine Cloud-Plattform lassen sich dann sämtliche Daten und Abläufe visualisieren und automatisierte Maßnahmen definieren.

Gute Aussichten für den IIoT-Markt

IIoT birgt großes Potenzial für die deutsche Wirtschaft. Nicht umsonst wird es auch Industrie 4.0 genannt: die vierte industrielle Revolution. Unternehmen können damit zum Beispiel ihre Prozesse optimieren und so erhebliche Kosten sparen. Durch die vernetzte Produktion sind sie zudem in der Lage, individuelle Produkte in Losgröße 1 kostengünstig herzustellen oder die Lieferketten zu verbessern. Das steigert die Customer Experience. Nicht zuletzt bietet IIoT die Chance, völlig neue „As a Service“-Geschäftsmodelle  zu entwickeln. Ein Beispiel dafür ist das Industrie-4.0-Joint-Venture ADAMOS, bei dem sich führende Maschinenbauer und die Software AG zusammengeschlossen haben. Hier wird sich künftig noch viel tun. Laut einer aktuellen Studie des Verbands der Internetwirtschaft e.V. und Arthur D. Little wird sich der deutsche IIoT-Markt in den nächsten fünf Jahren mehr als verdoppeln auf zirka 16,8 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2022. Im internationalen Vergleich zählt Deutschland mit seiner breiten und innovativen Industriestruktur und der hohen Roboterdichte zu den größten Industrie-4.0-Märkten der Welt.

Klassische Anwendungsfälle

Zahlreiche Unternehmen können vom IIoT profitieren. Die Vorreiter sind jedoch der Anlagen- und Maschinenbau und die Automobilindustrie. Daher müssen die Sensoren die extremen Bedingungen in einem Produktionsumfeld aushalten, etwa große Hitze oder Staub. Ein typischer Use Case für IIoT ist das Condition Monitoring, also die Überwachung eines vernetzten Geräts, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Einen Schritt weiter geht Predictive Maintenance, die vorausschauende Wartung. Sie ermöglicht es, anhand von Daten vorherzusagen, wann zum Beispiel ein Maschinenteil ausgetauscht werden muss, bevor es überhaupt zu einer Störung kommt. Indem man Fehler im Betrieb und Materialschäden vermeidet, kann man erhebliche Kosten sparen. Außerdem lassen sich Investitionen für Reparaturen oder den Neukauf einer Maschine präzise vorausplanen.

Ein IIoT-Projekt umsetzen: Geschwindigkeit zählt!

Ganz wichtig ist: Unternehmen sollten ein erstes IIoT-Projekt möglichst schnell umsetzen. Denn wenn es sechs Monate oder länger dauert, bis Ergebnisse zu sehen sind, haben sich die Rahmen- oder Marktbedingungen vielleicht schon längst wieder geändert. Man muss nicht gleich die eierlegende Wollmilchsau entwickeln. Lieber klein starten und ein Projekt dann nach und nach ausbauen. Die Wahl der richtigen IIoT-Plattform ist essenziell. Sie muss skalierbar sein und sich einfach in die bestehende Infrastruktur integrieren lassen. Dafür muss sie entsprechende Schnittstellen bieten. Wenn sich im Verlauf eines Projekts zeigt, dass nicht alle erforderlichen Dienste über offene Schnittstellen angebunden werden können, drohen hohe Folgekosten.

Als Best Practices haben sich die schnelle Durchführung eines Proof of Concepts und die Entwicklung eines Minimum-Prototypen bewährt. Wichtig ist zudem, ein erweiterbares Data-Sharing-Konzept zu etablieren. Auch Datenschutz und Security müssen Unternehmen bei IIoT-Projekten von Anfang an auf allen Ebenen berücksichtigen. Bei der Infrastruktur empfiehlt es sich, auf die Sicherheit eines Tier-4-Rechenzentrums zurückzugreifen. Auf Anwendungs- und Geräteebene müssen alle Komponenten und Benutzer nach neuesten Standards authentifiziert und autorisiert werden. Zudem ist auf Verschlüsselung zu achten.

Aktuelle Trends: künstliche Intelligenz und Edge Computing

Künftig werden maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz (KI) in Industrie-4.0-Lösungen eine immer wichtigere Rolle spielen. Sie können Prozesse noch schneller machen und den Automatisierungsgrad erhöhen. Durchsetzen werden sich aber nur solche KI-Anwendungen, die ganz konkrete Probleme für einen spezifischen Anwenderkreis lösen. Ein weiterer wichtiger Technologie-Trend ist das Edge Computing, also die Möglichkeit, Daten schon am Entstehungsort zu analysieren. Gerade wenn große Datenmengen ausgewertet werden müssen oder eine Reaktion in Echtzeit erforderlich ist, wird Edge Computing unverzichtbar. Künftig sind also IIoT-Lösungen gefragt, die Edge- und Cloud-Computing verzahnen. Mit Cumulocity IoT sind Unternehmen bestens für die neuen Trends gerüstet.

Sie interessieren sich für weitere Anwendungsfälle und Beispiele aus der Praxis? Hier weiterlesen.

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Erleben Sie IoT-Szenarien live auf der Bosch ConnectedWorld 2018

Erleben Sie IoT-Szenarien live auf der Bosch ConnectedWorld 2018

Das Internet der Dinge spielt heute eine wichtige Rolle für den Geschäftserfolg. Viele Unternehmen wissen jedoch noch nicht genau, wie sie eine IoT-Strategie entwickeln und umsetzen sollen. Auf der Bosch ConnectedWorld, die vom 21.-22. Februar in Berlin stattfindet, können sie sich Anregung holen. Mehr als 140 Redner präsentieren auf vier Bühnen IoT-Trends und -Implementierungen. Besucher erwartet ein spannendes Programm aus inspirierenden Keynotes, drei Session-Tracks und einem Hackathon. In der riesigen IoT-Ausstellung mit Meet-up-Bühne können sie sich ein Bild von den Neuerungen im IoT-Umfeld machen und vielfältige Chancen zum Networking nutzen.

Auch die Software AG ist mit dabei und zeigt, wie Cumulocity IoT Unternehmen bei der erfolgreichen Umsetzung von IoT-Projekten unterstützt. Die Plattform ermöglicht es, Geräte und Sensoren schnell und unkompliziert zu vernetzen und zu managen. Dazu kommen integrierte Funktionen für Analytics, Integration, Prozessmodellierung und Portfoliomanagement. Für gängige Anwendungsfälle stehen vorkonfigurierte Self Services bereit, darunter Condition Monitoring, Predictive Maintenance und Track & Trace.

Das IoT zum Anfassen

Am Stand A13 können die Besucher praxisrelevante Szenarien aus dem Bereich Condition Monitoring live erleben. Die Experten der Software AG werden vor Ort den Zustand einer simulierten Maschine überwachen und steuern. Auf einem Bildschirm können die Besucher mitverfolgen, wie Änderungen am Zustand der Maschine – etwa durch eine thermische Belastung – visualisiert und dokumentiert werden. Nähert sich der Zustand einem kritischen Bereich, wird eine Warnung ausgegeben, die der Verantwortliche zusätzlich per E-Mail erhält.

Ein weiterer Showcase demonstriert, wie Smart Maintenance Unternehmen hilft, ihre Maschinenparks effizient instand zu halten. Ein laufender Motor, der mit einem Sensor ausgestattet ist, liefert durchgehend Prozess- und Zustandsdaten in die Cloud. Diese werden am Stand in Echtzeit ausgewertet und mittels Dashboard visualisiert. So lassen sich Abweichungen von den Normwerten unmittelbar feststellen. Werden beispielsweise ungewöhnlich starke Vibrationen gemeldet, deutet das oft auf Verschleiß hin, und man sollte umgehend Wartungsmaßnahmen ergreifen. Um Maschinen besonders eng zu überwachen, kann man durch Edge Computing die Datenrate zur Cloud reduzieren sowie die Reaktionszeit zusätzlich verkürzen.

So gelingt die Anbindung an die unternehmensweite IT

Cumulocity IoT lässt sich darüber hinaus einfach in die unternehmensweite IT-Landschaft integrieren und sorgt für eine zuverlässige Anbindung an Cloud-Services und Systeme von Partnern und Kunden. So lassen sich Geschäftsprozesse wie das Management von Wartungsaufträgen verbessern. Außerdem können Unternehmen neue, Service-basierte Geschäftsmodelle im Bereich Wartung anbieten.

In den vergangenen Jahren ist der Markt an IoT-Plattformen stark gewachsen. Es gibt rund 400 Einzellösungen, die jeweils nur einen Teilbereich an Funktionalität abdecken. Unternehmen benötigen jedoch umfassende Plattformen, die alles bieten, was sie für die Umsetzung von IoT-Projekten brauchen. Im Idealfall haben diese bereits künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen integriert – denn diese Technologien sorgen künftig für einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Die Software AG bietet mit Cumulocity IoT und den integrierten Machine-Learning-Funktionen eine solche ganzheitliche Plattform-Lösung, mit der Unternehmen alle Anwendungsfälle adressieren können.

Sie möchten sich live von Cumulocity IoT überzeugen? Vereinbaren Sie hier einen Termin mit unseren Experten am Stand A13 auf der Bosch ConnectedWorld 2018.

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Das sind die fünf wichtigsten Trends 2018 im Bereich Business Transformation

Das sind die fünf wichtigsten Trends 2018 im Bereich Business Transformation

Klarer Fall: Geschäftsprozesse sind die Lebensader und das Rückgrat aller Unternehmen. Wenn letztere 2018 ihre digitale Transformation vorantreiben, werden sie stetig weitere Prozesse integrieren, um Transparenz, Governance und Unternehmenserfolg sicherzustellen. Sie werden sich stärker um ihre Kundenbeziehungen kümmern, einen Chief Transformation Officer installieren und Compliance-Herausforderungen wie die DSGVO angehen. Hier kommen die fünf Top-Trends für dieses Jahr:

  • Kundenbetreuung bedeutet, sich tatsächlich um den Kunden zu kümmern

Kümmern sich Unternehmen wirklich um ihre Kunden? Oder sind sie zu sehr auf Transaktionen fokussiert? Wir alle versuchen, unsere Kunden zu begeistern und ihnen ein überragendes Kundenerlebnis zu bieten. Worum es aber wirklich geht, ist der langfristige Nutzen, den der Kunde für das Unternehmen bringt.

Der beste Weg, um Gewinn zu erzielen und die eigene Marktposition zu sichern, besteht darin, Kunden bei jeder einzelnen Interaktion glücklich zu machen. Zu dieser Erkenntnis werden Unternehmen 2018 gelangen. Sie werden besser verstehen lernen, wie sich interne Prozesse auf die externen Kundenbeziehungen auswirken. Dafür wird die Digitalisierung in Verbindung mit Analytics entscheidend sein.

  • „Kämpfe nicht gegen das Problem, sondern entscheide!“ (George Marshall)

Die Analyse von Prozessen verändert die Art und Weise, wie wir Entscheidungen treffen. Indem wir Zusammenhänge zwischen einem vorliegenden Problem und Prozessen aufdecken, gewinnen wir neue Erkenntnisse. Performance-Analysen, Simulationen & Co. helfen uns dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen, unbekannte Szenarien durchzuspielen und proaktiv zu handeln.

Seit längerem wissen wir, wie wertvoll Prozess-Analysen sind, und sind dabei, die Theorie in die Praxis umsetzen. 2018 werden weitere Unternehmen damit beginnen, diese Analysen mit neuen Datenquellen zu kombinieren. So erhalten sie eine Rundumsicht auf alle Informationen, die für ihre Entscheidungen relevant sind.

  • Transformation mithilfe von digitalen Zwillingen

Bis 2020 wird jedes Unternehmen einen Chief Transformation Officer haben, der den Transformationsprozess basierend auf einem virtuellen Modell, dem digitalen Zwilling, steuert. Transformation ist unabdingbar, und Unternehmen werden erkennen, dass sie Transparenz herstellen und den „business moment“ nutzen müssen, d.h. kurzfristig auftretende Kundenherausforderungen dynamisch zu lösen.

„Anpassen an veränderte Geschäfts- und Marktanforderungen oder untergehen“, wird das Mantra dieser Chief Transformation Officers sein. Sie sind die Owner des digitalen Unternehmens-Zwillings und tragen die Transformation in alle Projekte. Dabei stellen sie konsistente Geschäftsprozesse sicher und maximieren den Nutzen jedes einzelnen Prozesses abteilungs- und unternehmensübergreifend.

  • Risiko trifft Prozesse

Governance, Risikomanagement und Compliance-Anforderungen (GRC) werden immer wichtiger und komplexer. Um sie zu erfüllen und Risiken zu minimieren, müssen Unternehmen ihre Prozesse anpassen. Sonst werden sie nicht überleben. GRC und Prozesse verschmelzen miteinander. Das hat umgekehrt auch positive Auswirkungen auf den Geschäftserfolg. Denn durch die GRC-Anstrengungen verbessern Unternehmen ihre Prozesse und werden leistungsfähiger.

  • Die DSGVO verändert die Welt

Die neue EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) brennt Unternehmen unter den Nägeln. Sie hat weitreichende Auswirkungen und wird die internen und externen Datenschutz-Prozesse für immer verändern. Für viele ist die Umsetzung der DSGVO ein Kraftakt. Sie sind nur unzureichend vorbereitet und werden große Anstrengungen unternehmen müssen, um bis zum Stichtag am 25. Mai zumindest die Minimalvorgaben zu erfüllen.

Darüber hinaus müssen die Datenschutz-Beauftragten für die Sicherheit der Kundendaten an jedem Endpunkt Sorge tragen. Das wird die Interaktion von Unternehmen mit Kunden beeinflussen. Kunden haben künftig mehr Rechte, was den Schutz und die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten anbelangt. Die DSGVO ist die Verordnung, die die Welt – und den Datenschutz-Markt – auf den Kopf stellen wird.

Erfahren Sie hier, wie Sie die Herausforderungen im Bereich Business Transformation meistern und ein virtuelles Modell Ihres Unternehmens – einen Digitalen Zwiling – erstellen.

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